Marienlob zu Maria Himmelfahrt in Pfreimd am 15. August 2017 

 
Musikgruppen des Oberpfälzer Volksliedkreises sangen und musizierten zum Lobpreis der Gottesmutter. Im Vordergrund sitzen die 'Geschwister Winterer' und dahinter singen die 'Niedermuracher Sänger'.
Musikgruppen des Oberpfälzer Volksliedkreises sangen und musizierten zum Lobpreis der Gottesmutter. Im Vordergrund sitzen die "Geschwister Winterer" und dahinter singen die "Niedermuracher Sänger".
 
  

Nahezu himmlische Klänge erfüllten an Maria Himmelfahrt die Stadtpfarrkirche. Vier Musikgruppen des Oberpfälzer Volksliedkreises und das Bläserquintett der Stadtkapelle gestalteten ein Marienlob, das bei den Besuchern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Es stand unter dem Zeichen des diesjährigen Jubiläums "100 Jahre Patrona Bavariae" und des Kirchenpatroziniums der Stadtpfarrkirche. Die Tradition des Mariensingens am Festtag Maria Himmelfahrt gehört nun schon seit 50 Jahren zum Oberpfälzer Volksliedkreis. Bisher wurde es in der Kirche in Perschen veranstaltet. Die dort regelmäßig herrschende Platznot, bedingt durch die ungebrochen hohe Besucherzahl, hat den OVK dazu bewogen, auf eine größere Kirche auszuweichen. Die Wahl fiel auf die Stadtpfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" in Pfreimd. Doch bereits eine Stunde vor Beginn des Mariensingens wurde deutlich, dass selbst dieses große Gotteshaus die Anzahl der Besucher nicht aufnehmen wird können.

Ob dieses Besucheransturms wurde selbst Leonhard Bayerl, der Vorsitzende des OVK Schwandorf, etwas nervös. Doch mit den ersten Klängen des Bläserquintetts der Stadtkapelle unter der Leitung von Dominik Pflaum kehrt Ruhe in das überfüllte Gotteshaus ein. Als Mitwirkende das Marienlobes waren die "Geschwister Winterer", die "Schönseer Moila" mit Gesang und Stubenmusi und die "Niedermuracher Sänger" angekündigt. Diese Gruppen gehören zu den tragenden Säulen des Oberpfälzer Volksliedkreises. Gerade die Marienlieder berühren das Gemüt der Zuhörer. In ihnen wird das wohl einzigartige Verhältnis von Mutter und Kind musikalisch zum Ausdruck gebracht. Sie stillen die Sehnsucht des Menschen nach Herzenswärme und Geborgenheit.

Mit ihrem Lied "O Maria Mutter Gottes" eröffneten die "Schönseer Moila" den Lobpreis an die Gottesmutter. Nicht nur gesanglich wusste das Trio zu begeistern, auch instrumental waren sie mit Gitarre, Zither und Hackbrett als "Schönseer Stubenmusi" eine Klasse für sich. "Maria als Himmelskönigin" besangen die "Niedermuracher Sänger", die von Eva Borutta auf der Zither begleitet wurden. Zum Urgestein der oberpfälzer Volksmusik gehören Helga Kasparides und Marita Lobenhofer, die als "Geschwister Winterer" seit Jahrzehnten die Herzen der Volksmusikfreunde erfreuen. Auch das geistliche Volkslied gehört zu ihrem Repertoire, wie sie mit ihrem Lied "A Wies'n voller Bleaml" eindrucksvoll bewiesen. Instrumental wurden sie dabei von Cordula Strupf-Daub auf der Fee-Harve begleitet.

Rund eine Stunde sangen und musizierten die Gruppen zur Freude der Zuhörer. Eine Hommage an die Patrona Bavariae war das Abschlusslied "Schutzfrau Bayerns". Der Schlussapplaus drückte die Dankbarkeit der Zuhörer aus, die eine Stunde lang den Zauber der Marienverehrung erleben durften. Kirchenpfleger Karl Hirmer und Pater Thomas dankten den Musikern, dass sie die Stadtpfarrkirche in Pfreimd für das diesjährige Marienlob ausgewählt haben. Alle Mitwirkenden traten ohne Gage auf, baten aber um eine Spende, die für die Restaurierung der Orgel in der Kirche am Eixlberg verwendet wird.

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Maiandacht an der Volksmusikantengedenkstätte in Stamsried

am 28. Mai 2017

Die Chamer Zeitung berichtete: 

Traditionelle Maiandacht des Oberpfälzer Volksliedkreises in Stamsried am vergangenen Sonntag

Gottesmutter zur Ehre sang Oberpfälzer Volksliedkreis in Stamsried

 

Stamsried. (jmo.) Maiandacht mit Ruhestandspfarrer Bischöflicher Geistlicher Rat Willibald Spießl, der Instrumental-Gruppe „Allerhand Saiten“, dem Koller Duo und der Geschwister Winterer zum Gedächtnis der verstorbenen Volksmusiker / Weiteres Totenbrett für Anton Beer aus Kleinwinklarn aufgestellt und gesegnet / Ernestine Niederalt erneuert seit Jahren die verblasten Farben an den Totenbrettern

 

Stamsried Frischer Wind, ein Mailüftchen wehte über der Gedenkstätte, die Blätter des nahen Waldes rauschten, als die Gruppe „Allerhand Saiten“ mit einem Instrumentalstück die vielen gekommenen Marienverehrer begrüßte und der Vorsitzende des OVK des Bereiches Schwandorf, Leonhard Bayerl,  Pfarrer Willibald Spießl und die Marienverehrer willkommen hieß.

 

„Milde Königin gedenke, wie`s auf Erden unerhört, dass zu dir ein Pilger lenke, der Verlassen wiederkehrt, Nein, o Mutter, weit und breit, schallt`s durch deiner Kinder Mitte: dass Maria eine Bitte nicht gewährt, ist unerhört, unerhört in Ewigkeit“ sangen alle Marienverehrer zu Beginn und stimmten sich auf die kommende Stunde ein. Zahlreiche gepflegte Totenbretter erinnern an die vielen mittlerweile verstorbenen Sänger, Volksmusikanten und Förderer der Volksmusik.

 

Alljährlich treffen sich im Mai Volksmusikfreunde zum Gedenken ihrer Verstorbenen bei der Anfang der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts errichteten Gedenkstätte am Fuße des Kürnberges bei Stamsried. Mit einem bunten Blumenstrauß von Marienliedern warteten die Gruppen, die „Allerhand Saiten, das Koller Duo und die Geschwister Winterer dieses Jahr auf.

 

Ruhestandspfarrer, Bischöflicher Geistlicher Rat, Willibald Spießl, dessen Elternhaus in der Nähe der Gedenkstätte liegt, freute es auch in diesem Jahr wieder die besondere Verehrung des Gottesmutter in seiner Heimat durch verbindende Worte, einer kurzen Predigt und den Segen begleiten zu dürfen. Er erinnerte an zwei wichtige Ereignisse vor 100 Jahren: „ 100 Jahre Fatima und 100 Jahre Patrona Bavariae“. Drei Päpste wallfahrten bisher nach Fatima. Erst in diesem Monat unternahm Papst Franziskus eine Pilgerreise nach Fatima und sprach zwei der drei Seherkinder heilig. Mit Millionen Pilgern jährlich ist Fatima der zweitgrößte Wallfahrtsort Europas nach Lourdes.

 

Weisen der Volksmusik, Menuette, Instrumental- und Gesangsbeiträge wechselten sich mit Gebeten zur Gottesmutter ab. „Leonhard Bayerl, der OVK Vorsitzende dankte anschließend vor allem Pfarrer Willibald Spießl, den teilnehmenden Gruppen und den vielen Besuchern der Maiandacht. Ferner dankte er Paul Pongratz für die ehrenamtliche Betreuung der Gedenkstätte. Ein neues Totenbrett wurde von der Volkstanzgruppe Kleinwinklarn wurde für den langjährigen Volksmusiksänger Anton Beer aus Kleinwinklarn gesegnet. Errichtung von Denkmälern ist das eine, diese erhalten das andere. Um den Erhalt der Totenbretter nimmt sich seit Jahren Ernestine Niederalt an. Sie erneuerte und ergänzte auch in diesem Jahr wieder mehrere Totenbretter, unter anderem wurde der Name von Konrad Schmid aus Stamsried auf den Totenbrett der Stamsrieder Volksmusikliebhaber ebenso ergänzt wie das Totenbretter von Josef und Bernhard Schneider. Auch das Totenbrett von Otto Peisl, dem die Gedenkstätte zu verdanken ist, wurde erneuert. Otto Peisl verstarb vor 20 Jahren.

 

Mit dem Schlussgebet und den Segen und den wohl bekanntesten Marienlied: „Segne du Maria, segne mich dein Kind, dass ich hier den Frieden, dort den Himmel find!“.....,endete die besinnliche Maiandacht. Der Erlös aus der Sammlung bei der Maiandacht dient dem Erhalt der Gedenkstätte. Im Anschluss waren alle zur Sitzweil in den Landgasthof Pusl eingeladen. (rjm)

 

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Mariensingen in Trausnitz am 7. Mai 2017

Trausnitz. (bnr)  Niemand kann die Gebete und Lieder zählen, welche die Gottesmutter loben und preisen. Eine Auswahl der schönsten Lieder brachte der Oberpfälzer Volksliedkreis Schwandorf in der Pfarrkirche in Trausnitz einem begeisterten Publikum zu Gehör. Das Jubeljahr zum 300jährigen Jubiläum der Skapulierbruderschaft ist seit Sonntagabend um einen weiteren Höhepunkt reicher. Das Mariensingen des OVK zusammen mit dem Trausnitzer Kirchenchor machte in beeindruckender Weise deutlich, welch große Schönheit von einer aufrichtigen Marienverehrung ausgeht. Die Sängerinnen und Sänger haben es ausgezeichnet verstanden, die vielen Zuhörer in ihre Bann zu ziehen.

 

Die „Familienmusi Irlbacher"sorgten zu Beginn mit einem Marienmenuett für die nötige Ruhe und Andacht. Man hätte in der vollbesetzten Kirche die berühmte Nadel fallen hören. Drei Generationen musizieren in dieser Gruppe gemeinsam. Die Oma Barbara Lippert ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in der Volkmusikszene. Begleitet wird sie von ihrer Tochter Anita Irlbacher auf der Zitter und den Enkeltöchtern Sofie an der Harfe und Anna am Hackbrett. Ihre glockenreinen Stimmen machten den „Gruß an Maria“ förmlich fühlbar.

 

Mit ihren Gedanken und Bitten wandte sich das „Duo Niederalt“ musikalisch an die Gottesmutter. Begleitet auf der Harmonika wurden sie dabei von Reinhard Lößl.  Ernestine Niederalt war auch für die Programmgestaltung zuständig.

 

„Maria als Himmelskönigin“ priesen der MMC-Dreigesang mit ihren kräftigen Stimmen.

 

Diese drei  Gruppierungen wurden durch den Trausnitzer Kirchenchor unter der Leitung von Antonia Kalb musikalisch ergänzt. Bei den Liedern des Kirchenchores wurde bei vielen Trausnitzern die Erinnerung an den früheren Chorleiter, Hauptlehrer Hans Hufnagel, wach. Aus seiner Feder stammen einige Marienlieder, die noch heute zum Repertoire des Chores gehören. Mit dem Lied „Blick vom Himmelsthron“ setzte der Chor dem Mariensingen die Krone auf. Am Ende dieser musikalischen Sternstunde glänzten in so manchem Auge eine versteckte Träne der Rührung und Freude.

 

Thomas Klar, der als Vorsitzender der MMC maßgeblich am Zustandekommen des Mariensingens mitgewirkt hat, dankte den beteiligten Musikgruppen für diese wunderschöne Darbietung. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied „Segne du Maria“, das wie eine Hymne an Maria das Gotteshaus erfüllte, fand das Mariensingen seinen Abschluss.

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Passionssingen in St. Martin lässt Zuhörer zur Ruhe kommen

Leiden und schwelgen

 
 
In den sieben Sets besangen das Trio 'Zsammg'stimmt', das 'Neualbenreuther Zwio' (stehend, von links) und die 'Blechernen Saiten' (vorne) eindrucksvoll das Leiden Jesu und seiner Mutter Maria.Bild: mh
In den sieben Sets besangen das Trio "Zsammg'stimmt", das "Neualbenreuther Zwio" (stehend, von links) und die "Blechernen Saiten" (vorne) eindrucksvoll das Leiden Jesu und seiner Mutter Maria. Bild: mh
  
Luhe-Wildenau
29.03.2017
 
Luhe. Mucksmäuschenstill war es in der vollen Martinskirche, als mit Musik und Gesang am Sonntagnachmittag das Leiden Christi vorgetragen wurde. Das Luher Trio " Z'sammg'stimmt", die "Blechernen Sait'n" aus Schnaittenbach und das "Neualbenreuther Zwio" machten das erste volksmusikalische Passionssingen zum Erfolg.
Pfarrer Arnold Pirner hatte den Besuchern mit einem "musikalischen Hochgenuss" nicht zu viel versprochen. Mit den Passionsliedern solle man sich hineinführen lassen in das Leiden und Sterben Jesu. Und schon beim ersten Lied der Gastgeberinnen um Vorsängerin Ulrike Schwab, "O Jesus, wo gehest du hin", zeigten sich Harmonie und Einfühlsamkeit, mit der Schwab, Rita Gleißner und Resi Lorenz auf hohem Niveau singen. Gleißner begleitete souverän an der Zither. "Das bitt're Leiden fängt nun an" der Neualbeneuther Monika Kunz und Franz Danhauser war ein leises Lied.

Mit dem Stück "Deutscher mit Trio" folgten die "Blechernen Sait'n" Ingrid und Franz Gericke. Dieses Duo ist eigentlich eher für Wirtshausmusik bekannt. Es zeigte aber, dass es auch ruhigere Klänge hervorragend beherrscht. Der begleitende Tubaspieler hielt sich dezent im Hintergrund und ließ der Zither stets den Vortritt. Ferner waren auch irische Weisen für Harfe zu hören, die die Schnaittenbacherin selbst für Zither umgeschrieben hat.

Pfarrer Pirner nahm Aspekte heraus und setzte sie in Bezug zu heute. So gebe es auch in unserer Zeit die Einsamkeit des Ölbergs, Ängste und das Kreuz Jesu, seien es Krankheit, Unfrieden oder zerbrochene Beziehungen. Jeder für sich müsse sein Kreuz tragen. Doch sei er dabei nicht alleine. Es war schon eine besondere Stimmung, als die Abendsonne den Kirchenraum flutete und "Z 'sammg'stimmt" das Lied "Du König auf dem Kreuzesthron" anstimmte. Mit ruhiger Stimme legte das "Zwio" "Die Zeit wird uns nahen" nach, und die "Blechernen Sait'n" zeigten beim "Roten Himmel", dass sie ihre Instrumente meisterhaft beherrschen.
Passionssingen in Teunz

Leidensgeschichte in Mundart und Versform

 
 
Pfarrer Herbert Rösl (rechts) dankt den Interpreten des Passionssingens in der Pfarrkirche in Teunz.Bild: nid
Pfarrer Herbert Rösl (rechts) dankt den Interpreten des Passionssingens in der Pfarrkirche in Teunz. 
 
Teunz 23.03.2017
 
"Af oimal is' ganz finsta worn, a Sturm geht über's Land - im Tempel reißt der Vorhang ausanand. Um die neunte Stund' hot alles a End, Vater i leg mein Geist in dei Händ." Mucksmäuschenstill war es, als Leonhard Bayerl beim Passionssingen in Teunz die gereimten Worte aus der Leidensgeschichte in Mundart sprach.
Zu einer Atempause in der vorösterlichen Zeit hatte der Oberpfälzer Volksliedkreis (OVK) die Zuhörer auf den Leidensweg Christi in die Pfarrkirche St. Lambert eingeladen. Vor einer großen Besucherzahl las Leonhard Bayerl in heimischer Mundart und Versform vom Leiden und Sterben des Herrn Jesus Christus; dazu gab es passende Lieder und Instrumentalstücke. "Die Lieder, die Musik und die Worte zum Leiden unseres Heilands sollen unser Herz berühren, damit wir umkehren und unseren Blick auf das Kreuz richten", sagte der OVK-Vorsitzende Bayerl.

Mit meisterlichen Klängen auf ihrer Harfe eröffnete Veronika Miller-Wabra das Passionssingen. Besinnliche Stimmung herrschte in der Pfarrkirche, als die Niedermuracher Sänger, begleitet von Reinhard Lößl mit "Kommt ihr Sünder" und die Vöichtacher Sängerinnen (Begleitung: Eva Borutta) mit "Da Jesus in den Garten ging" ihre gesanglichen Darbietungen begannen.

Zwischen den Liedern und Instrumentalstücken vernahmen die aufmerksam lauschenden Zuhörer von den Ereignissen beim Abendmahl, der Nachtwache am Ölberg und dem Verrat durch Judas. Gefühlvoll und einfühlsam interpretierten die Sänger und die Harfenspielerin Lieder beziehungsweise Werke wie "Maria wollte gehen", "Wo ist Jesus mein Verlangen", oder "O Vater mich zu dir noch wend", "Welchen Kummer welche Schmerzen" sowie das "Andante" von Karl Edelmann und "Passacaglia" von Händel.

Als gelungene Abwechslung empfanden die Zuhörer ebenfalls die Harmonie des von den Frauen- und Männerstimmen im Wechsel gesungenen "Für mich nahmst du das Kreuz auf dich". Das Duos Niederalt gab das Lied "Ecce homo, Mensch betrachte" zum Besten. Zum Abschluss der einfühlsamen Feierstunde stimmten die Besucher beim Lied "Christi Mutter stand mit Schmerzen" mit ein, bevor Pfarrer Herbert Rösl allen Mitwirkenden dankte: "Sie haben uns die Passion näher gebracht, Ihre Darbietungen waren wunderbar." Der Erlös aus Spenden kommt dem "Verein zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder in Ostbayern" zugute.

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Offenes Singen-Musizieren-Freizeitgestaltung“ im Sportheim Rothenstadt bei Weiden 

am Montag, 13. März 2017

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Jahresversammlung des Oberpfälzer Volksliedkreises in Kögl bei Schwarzenfeld am 19. Februar 2017

Bericht in der Neue Tag Ausgabe Weiden/Neustadt WN
 
Viele Einsätze für Oberpfälzer Volksliedkreis

Stolz auf heimatliches Liedgut

  
 
Wir sind eine große Familie, und ich hoffe, dass ihr euch bei uns wohlfühlt", begrüßte Vorsitzender Leonhard Bayerl 46 Teilnehmer aus den Landkreisen Schwandorf, Cham, Neustadt/WN, Tirschenreuth und der Stadt Weiden zur Mitgliederversammlung des Oberpfälzer Volksliedkreises Schwandorf (OVK). Gemeinsam gedachten die Mitglieder den Verstorbenen Anton Beer und dem Ehrenmitglied und OVK-Geschäftsführer Josef Schneider. Bürgermeister Manfred Rodde freute sich, dass das OVK-Treffen erneut in seiner Kommune stattfand. "Das Liedgut weiterzutragen ist eine wichtige Aufgabe." Er lud die Anwesenden zum Sänger- und Musikantentreffen im November nach Schwarzenfeld ein. Bevor Bayerl auf seinen Jahresbericht einging, informierte er:
"Drei Gruppen wollten sich vorstellen - das Trio Z'sammg'stimmt, die Allerhand Saiten, und die Maxhütter Stubenmusi. Sie wurden alle krank." Der Verein zählt insgesamt 26 Musik-, Gesangs- und Tanzgruppen mit 112 Mitgliedern. "Es ist beachtlich, was die Gruppen und Personen im vergangenen Jahr leisteten. 73 kirchliche Veranstaltungen, 84 Maiandachten, Passionssingen, 123 Advent- und Weihnachtssingen und 110 gesellschaftliche Einsätze." Spitzenreiter war das Koller-Duo mit insgesamt 52 Einsätzen.

Ohne Einwendungen waren die Berichte der Schriftführerin, des Kassiers und des Kassenprüfers, der eine vorbildliche Führung bescheinigte. Besonders die gelungenen musikalischen Beiträge während der Versammlung bewirkten den anfangs erhofften "Wohlfühlcharakter" des Vorsitzenden. Dazu trugen die Geschwister Winterer, die Wernberger Stubenmusi, Andreas Ebnet, die Geschwister Steindl, das Koller Duo, Peter Jourgens und Sepp Sterr bei. Bayerl wies auf eine Reihe von bevorstehenden Veranstaltungen hin, die auch auf der vereinseigenen Homepage nachzulesen sind. Er informierte, dass das Marienlob (bisher in Perschen) aus Platzgründen am 15. August in der Pfarrkirche Pfreimd abgehalten wird und forderte die Mitglieder auf, die Maiandacht am 28. Mai an der Volksmusikgedenkstätte in Schwandorf zu besuchen.

Anschließend ließen die Mitglieder das Treffen bei einem Erfahrungsaustausch und regen Diskussionen über die Zukunft ausklingen.

Gut vertreten war unter anderem die Volkstanzgruppe Schönsee (im Hintergrund) mit der Leiterin Monika Bayer.

Oberpfälzer Volksliedkreis hielt Mitgliederversammlung

   
Die Leistungsbilanz der Gruppen des Oberpfälzer Volksliedkreises Schwandorf (OVK) veranlasste blankes Erstaunen. Zahlreiche Ehrungen - bis zu 50-jähriger Mitgliedschaft - beinhaltete die Versammlung. Aus den Neuvorstellungen wurde aber nichts.
Schwarzenfeld-Kögl. (nid)
Zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Oberpfälzer Volksliedkreises Schwandorf (OVK) trafen sich die Mitglieder aus den Landkreisen Schwandorf, Cham, Neustadtd/WN, Tirschenreuth und der Stadt Weiden am Sonntag im Gasthaus Plank in Kögl. Der Vorsitzende Leonhard Bayerl freute sich über 46 Mitglieder, die zu dieser fünften Zusammenkunft, seit Umorganisation des OVK, fast ausschließlich in Tracht gekommen waren und sagte: „Wir sind eine ganz große Familie und ich hoffe, dass ihr euch bei uns wohlfühlt“. Dies wurde nur einmal getrübt, als Bayerl an zwei Trauerfälle im vergangenen Jahr erinnerte. Das Gedenken galt Anton Beer und dem Ehrenmitglied und OVK-Geschäftsführer Josef Schneider.

Bürgermeister Manfred Rodde freute sich, dass das OVK-Treffen erneut in seiner Kommune stattfand. Das Weitertragen des Liedgutes sei eine wichtige Aufgabe; gleichzeitig lud er zum Sänger- und Musikantentreffen im November nach Schwarzenfeld ein.


380 Aktivitäten im Jahr 2016


Bevor Bayerl auf seinen Jahresbericht einging sagte er: „Drei Gruppen wollten sich vorstellen, das Trio Z’sammg‘stimmt, die Allerhand Saiten, und die Maxhütter Stubenmusi. Sie wurden alle krank“. Das werde aber nachgeholt. Auch vier weitere Personen stießen ferner zu dem insgesamt 26 Musik- Gesangs- und Tanzgruppen zählenden Verein mit nun 112 Einzelmitgliedern.
Bayerl berichtete von mehreren runden Geburtstagsgratulationen. Beachtenswert war wieder, was die verschiedenen Gruppen bzw. Personen im zurückliegenden Jahr leisteten: 73 kirchliche Veranstaltungen, 84 Maiandachten, Passionssingen udgl., 123 Advent- und Weihnachtssingen und 110 gesellschaftliche Einsätze. Spitzenreiter war das Koller Duo mit 52 Einsätzen.
Ohne Einwendungen waren die Berichte der Schriftführerin, des Kassiers und des Kassenprüfers, der eine vorbildliche Führung der Kasse bescheinigte.

Besonders die gelungenen musikalischen und sonstigen Beiträge während des Ablaufs bewirkten den anfangs erhofften „Wohlfühlcharakter“ des Vorsitzenden. Dazu trugen bei die Geschwister Winterer, die Wernberger Stubenmusi, Andreas Ebnet, die Geschwister Steindl, das Koller Duo, Peter Jourgens und Sepp Sterr.


Viele Veranstaltungen geplant


Bayerl wies auf eine Reihe von bevorstehenden Veranstaltungen hin, zu denen sicher noch weitere kommen werden. Der aktuelle Stand sei immer in der vereinseigenen Homepage ersichtlich. Er dankte hier der Webmasterin Ernestine Niederalt für die mustergültige Darstellung des Vereins und die stets aktuelle Pflege. Der Vorsitzende erwähnte besonders, dass das Marienlob (bisher in Perschen) aus Platzgründen am 15. August in der Pfarrkirche Pfreimd stattfindet. Auch bat er die heuer vom OVK Schwandorf ausgerichtete Maiandacht an der Volksmusikgedenkstätte am 28. Mai zu besuchen.
In der Aussprache diskutierten die Mitglieder ihre unterschiedlichen Erfahrungen bei kirchlichen Veranstaltungen.


Zahlreiche Ehrungen


Für ihre langjährige Treue zum OVK ehrte der Vorsitzende, soweit anwesend, mit Urkunden und einem Präsent die Mitglieder für 10 Jahre Sophi Irlbacher, Markus Lößl, Stephanie Lößl, Markus Lößl jun., Thomas Birner, Erhard Strasser; für 20 Jahre Josef Lobenhofer, Franz Baierl, Karin Baierl, Markus Pflaum, Doris Kraus; für 30 Jahre Monika Bayer („eine große Stütze des OVK“ lt. Bayerl); für 40 Jahre Martin Ebenhöch, Richard Bauer und für 50 Jahre Josef Niederalt („unentbehrlich für den OVK und die Niedermuracher Sänger“, so Bayerl).

  Vors. Leonhard Bayerl mit den Geehrten (von links) Markus Lößl, Monika Bayer, Thomas Birner, Karin Baierl, Franz Baierl und Josef Niederalt