Berichte und Bilder 2015

Weihnachtskonzert in der Marienkirche in Schwarzenfeld

 

Wenn die Geschwister Winterer zusammen mit Robert Merkl das Jahr musikalisch Revue passieren lassen und die Musikkapelle Schwarzenfeld mit konzertanter Musik aufwartet, wird es still und beschaulich in der Marienkirche. Vor allem das Finale ging den 450 Zuhörern unter die Haut. Schwarzenfeld. (rid) Vorsitzender Dionys Böckl begrüßte und dankte dem Pfarrer für die Überlassung der Kirche. Dirigent Josef Lobenhofer hatte für das traditionelle Konzert am zweiten Weihnachtsfeiertag wieder ein anspruchsvolles Programm ausgewählt.

 

Mit einem Stück aus Richard Wagners romantischer Oper „Lohengrin“ stieg das Orchester ein und spannte anschließend einen weiten Bogen. Vom Bach-Choral „Liebster Jesus, wir sind hier“ über „Elsas Prozession zur Kathedrale“ von Richard Wagner bis hin zur „Petersburger Schlittenfahrt“ und „Drei Haselnüssen für Aschenbrödel“. Bei der „Kleinen Rhapsodie“ glänzten die Solisten Simone Watzke und Sarah Schmidbauer auf der Flöte.

 

Die Geschwister Winterer sangen und erzählten vom „Bacherl, das langsam schlafen geht“, vom Wind, der „von der Leit’n her blost“, von der „Stille im Wald“ und vom Enkel, der sich so wohl fühlt bei seiner Oma. Mit „Wer klopfet an“ begaben sich Helga Kasparides, Marita Lobenhofer und Robert Merkl musikalisch auf „Herbergssuche“. Das Schmunzeln und Lächeln in den Gesichtern der Zuhörer verriet, dass sie sich persönlich angesprochen fühlten von den Geschichten der Geschwister Winterer.

Emotionaler Höhepunkt war das „Stille Nacht, heilige Nacht“, in das die Zuhörer schließlich einstimmten. Josef Lobenhofer hatte das beliebteste aller Weihnachtslieder eigens für Blasorchester arrangiert. Der Eintritt war frei. Die Zuhörer wurden aber um eine Spende zugunsten der Nachwuchsarbeit der Kapelle gebeten. Die Geschwister Winterer ließen mit ihren Liedern und Geschichten das Jahr Revue passieren. 

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30. OWV-Waldweihnacht punktet mit Adventssingen

Für das Weihnachtfest bereit

 
 
Die Gruppe 'Allerhand Saiten' (vorne) eröffneten mit einem Menuett das abwechslungsreiche Programm. 'Lasst Kerzen uns entzünden', sangen die 'Vöichtacher Sängerinnen' (im Hintergrund). Sie wiesen darauf hin, dass das heilige Fest ganz nahe ist. Bilder: frd (3)
Die Gruppe "Allerhand Saiten" (vorne) eröffneten mit einem Menuett das abwechslungsreiche Programm. "Lasst Kerzen uns entzünden", sangen die "Vöichtacher Sängerinnen" (im Hintergrund). Sie wiesen darauf hin, dass das heilige Fest ganz nahe ist. Bilder: frd (3)
 
 

Zum vierten Adventssonntag gehört für viele der Marsch zur Johannisbergkirche dazu. Die 30. OWV-Waldweihnacht verlief mit dem "Adventsingen des Oberpfälzer Volksliedkreises" etwas anders als in früheren Zeiten, doch sie hat den Besuchern auch in dieser Form das Herz für das nahe Weihnachtsfest geöffnet.

-Johannisberg. Drei Jahrzehnte sind es schon, seit der Oberpfälzer Waldverein auf dem Johannisberg auf das nahe Weihnachtsfest einstimmt. Dabei wird die Tradition des Advent- und Weihnachtssingens gepflegt und die Geschichte der Heiligen Nacht, meist in Mundart, vor Augen geführt. Über viele Jahre hinweg hat auch der Nikolaus, oft in Person von Anderl Lobinger, die Kinder beschenkt und den Älteren "die Leviten gelesen". Immer gehörten auch die Jagdhornbläser der Kreisgruppe dazu, die auch heuer die Marschierer von Oberviechtach herauf mit dem Stück "Begrüßung" willkommen hießen, und auch an das Wild einen waidmännischen Gruß zum nahen Fest schickten.

Mit Zither und Gesang


In der Johannisbergkirche zeigte sich OWV-Vorsitzender Günther Flierl über den sehr guten Besuch erfreut. E und dankte besonders den Mitwirkenden dafür, dass sie nach alter bayerischer Tradition - mit Zither, Gitarre und mundartlichem Gesang - auf das nahe Fest einstimmen. Ernestine Niederalt, die das Programm, zusammen mit Hans Eger und Eva Borutta mit den Musikern und Sängern gestaltet und einstudiert hatte, erinnerte daran, dass auch dieses ereignisreiche Jahr bald Geschichte sein wird. Sie wünschte, dass in die Familien und Herzen Ruhe einkehren kann, wozu Musik und Gesang bestens geeignet seien. Diese oft nicht mehr ganz so "staade Zeit" sollte auch genutzt werden, über das eigene Handeln nachzudenken, vielleicht könne dadurch auch einiges zum Besseren gelenkt werden.

Die "Allerhand Saiten" eröffneten mit einem Menuett das abwechslungsreiche Programm und boten adventliche Weisen dar. Die "Niedermuracher Sänger" stellten fest: "Staad is worn in der Welt" und erfreuten mit ihren herrlichen Männerstimmen mit weiteren Liedern. Mit dem "Der Winter kummt, es is scho kolt" lagen Ernestine und Josef Niederalt heuer nur stimmlich richtig, doch mit ihrem "Leit'l hat's lusti", stellten sie fest, dass die Weihnachtszeit auch ein Fest der Freude ist und auch so gefeiert werden sollte. Die drei "Vöichtacher Sängerinnen" baten um ""Weihnachtsschnee" und stellten mit "O, Wunder, was soll das bedeuten" die entscheidende Frage.

Ständchen fürs Christkind


Ihre Sache hervorragend machten auch die sechs "Vöichtacher Hirtenkinder", die dem Jesuskind in der Krippe gleich ein "neues Gwand" besorgen wollten, dann aber feststellten, dass für einen Menschen das Herz von weit größerer Wichtigkeit sei. Sie sangen dem Christkind mit "Samma froh, samma froh" ein Ständchen, mit dem sie auch die Herzen der Gäste erfreuten.

Der abschließende Höhepunkt war der gemeinsam gesungene "Andachtsjodler". Beim Ausklang spielten die Jagdhornbläser, dazu gab es Bratwürste und Punsch im Freien.
 
 

Die Gruppe 'Allerhand Saiten' (vorne) eröffneten mit einem Menuett das abwechslungsreiche Programm. 'Lasst Kerzen uns entzünden', sangen die 'Vöichtacher Sängerinnen' (im Hintergrund). Sie wiesen darauf hin, dass das heilige Fest ganz nahe ist. Bilder: frd (3)
Die Niedermuracher Sänger berichteten davon, 'als Maria übers Gebirge ging' und stellten fest: 'Es is überall so finsta'.
Die 'Vöichtacher Hirtenkinder' hatten es eilig zur Krippe zu kommen.

 

SCHWARZENFELD

Oberpfälzer Musik macht gute Laune

Schwarzenfeld. (rid) "Schwarzenfeld wird jetzt a Groußstodt und der Schlosspark da Englische Garten". So würdigten die "Geschwister Winterer" ihren Heimatort, der heuer das 1000-jährige Bestehen feiert. Beim 41. Musikantentreffen im fast ausverkauften Jugendheim gab es noch mehr Überraschungen.

Mit dem Dreher "Hans bleib dou" eröffneten die Schwarzenfelder Blasmusikanten am Samstagabend die gemeinsam vom Oberpfälzer Kulturbund und vom Markt Schwarzenfeld organisierte Veranstaltung. Dafür bedankten sich die Wolfersdorfer Sänger aus Zandt beim Bürgermeister mit einem Gstanzl: "Grüß Gott Herr Rodde, der Herr ist mit dir. Du bist voll der Gnade, gei zohl a Mass Bier". Und weiter reimten die Sänger aus dem Landkreis Cham: "In Schwoazafeld, dou hams an Fremdenverkehr. Und dei wou fremd genga, wern ollawal mehr".

Richtig mitmachen


Leiter der Gruppe ist Sepp Meindl, der auch den Abend moderierte. Sein Appell an die Zuhörer: "Wo man singt, da sing mit. Wo man isst, da iss mit. Und wo man arbeitet, da lass arbeiten". Die Mitglieder der "Amtsstubnmusi" sind alle an der Bußgeldstelle im niederbayerischen Viechtach tätig und spielten für ihr Oberpfälzer Publikum die "Dietldorfer Polka".

Ein Heimspiel hatten die Geschwister Irlbacher aus Grubhof. Ihren leuchtenden Augen ist anzumerken: Anna und Sophie singen, spielen und musizieren aus purer Leidenschaft.

 

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Offenes Singen am 15. November 2015 in Trosendorf


Schönthal/Trosendorf Veranstaltungen des Oberpfälzer Volksliedkreises (OVK) im Gasthaus Bössl in Trosendorf haben mittlerweile schon Tradition. Etwas anders als sonst, fand sie diesmal in Form eines offenen Singens statt. Alle Besucher waren aufgefordert auswendig oder mit Hilfe der ausgeteilten Mappen mitzusingen. Und sie taten das mit Herzenslust.

 

Leonhard Bayerl vom OVK Schwandorf freute sich über die vielen Besucher, unter denen sich auch der Vorsitzende des Chamer OVK Pepp Deiminger mit Vorstandschaft befand. Eine große OVK-Familie also, wie sie sich Otto Peisl, der verstorbene Gründer des OVK immer gewünscht hatte. 

 

Die Geschwister Steindl, als „Lokalmatadoren“ blickten zunächst dankbar mit dem Lied auf „Des letzte Joahr“ zurück. Dann eröffnete „Akkordeonmeister“ Klaus Rückerl aus Geigant die musikalische Richtung für die sangesfreudigen Besucher. Zu ihm gesellten sich noch Johannes Weindl und Josef Baumer.

Das bekannte Volkslied „Am Brunnen vor dem Tore“ war das erste Lied, bei dem der Gesang den voll besetzten Saal füllte. Zwischen den Liedern gab es aber immer wieder abwechslungsreiche Einlagen. So lösten Moderator Leonhard Bayerl, Erna Niederalt, Marianne Koller, Johannes Weindl und Andreas Lößl mit ihren witzigen Vorträgen stets große Heiterkeit aus.

Weitere Lieder waren zum Beispiel „Hoch auf dem gelben Wagen“ oder „Nach meiner Heimat“ und bei der Ankündigung des Liedes „Die Getränke sind frei“ (Parodie auf „Die Gedanken sind frei“) scherzte Malterer-Martin, der ebenfalls viele Witze zum Besten gab, „Ja das singe ich aus voller Inbrunst“!

 

Eine sehr gute Bereicherung waren auch die Liedvorträge des Koller-Duo’s und von Johannes Weindl aus Kollnburg mit Schorsch Wutz. Dieser wetteiferte auch als Löffelschläger mit den weiteren Alfred Bierlmeier und Girgl Süß.

Zur Jahreszeit passend, trugen Erna und Sepp Niederalt eine Auslese von markanten Totensprüchln vor, wie sie einst auf Totenbrettern zu finden waren: „Hier starb mein lieber Gemahl, der Schneider war im Tal. Ich setz dort an seiner Stell die Arbeit fort mit dem Gesell“, war eines davon. 

 

Das Lied „Unter unserer alten Linde“ enthielt die Mappe des OVK Schwandorf sogar zweisprachig. Erstaunlich gut hörte es sich an, als die Sänger die drei Strophen abwechselnd in Deutsch beziehungsweise in Tschechisch sangen. 

Nach etwa drei Stunden bildeten das „Feierabendlied“ und „Wahre Freundschaft“ wohl das offizielle Ende dieses durchweg als gelungen bezeichneten Nachmittags. Doch das 14-jährige Musiktalent aus Kollnburg bei Viechtach spielte nochmals zünftig auf; und die Wirtin, die sich als Sponsorin zeigte, ließ die Geschwister Steindl nicht ohne ihr „Wolddauberer-Lied“ gehen.

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"Do san de Waidlaleit gmiatle beianand"

 

Volksmusik: Das offene Singen des Chamer Heimatvereins mit dem Ehepaar Koller stieß auf riesiges Interesse. 

 

CHAM.In Cham tobte am Sonntagnachmittag der Schmankerlmarkt und die Menschen drängten sich in den Straßen. Da könnte man meinen, für das offene Singen des Heimatvereins Cham mit dem Koller-Duo in der Altenmarkter Klostermühle bliebe kein Publikum mehr übrig, doch weit gefehlt. Nicht nur in der Wirtsstube saßen die Freunde des Volksliedes dicht gedrängt rund um die Tische und dazwischen auf dazugestellten Stühlen, sondern auch im Durchgangsraum zur Mühle und sogar im Fletz hatten sie sich ein Plätzchen gesucht und trällerten die Lieder, die das Ehepaar Koller aus Roding-Kronwitt mit kräftigem Gesang und Gitarre begleitete, mit Inbrunst mit.

Da waren selbst der Roider Sepp, der Vorstand des Chamer Heimatvereins, und die Hausherrin, die Rauscher Melanie, erstaunt, als sie das große Interesse sahen, das durch die Einladung zum Singen in gemütlicher Runde in der Klostermühle ausgelöst worden war. In der Klostermühle wurde querbeet durch alle Sparten der Volksmusik gesungen, von der „Waidlerhymne“ „I bin vom Woid dahaom“ oder dem „Schee is im Woid herin, da gfreit mi s’Lebn“ bis zum bei der Bundeswehr gern gegrölten „Schwer mit den Schätzen des Orients beladen“ oder auch „Hoch auf dem gelben Wagen“. Doch auch das nachdenkliche „D’Elternliab“ wurde gewünscht - die Gäste durften sich wünschen, was sie singen wollen. Und zwischendrin erzählte Marianne Koller lustige Gschichtln oder trug heitere Verserl vor.

Im Fletz hatte sich der Hruby Manfred gleich neben dem Küchentisch niedergelassen, doch als ihn die Marianne Koller da entdeckte, gab es für ihn kein Verstecken mehr und er „musste“ in die Stube zum Singen und Spielen. Der Rauscher Alfred hat seine Diatonische schon bereitgestellt gehabt und nach kurzem Einspielen war der Manfred gleich in seinem Element und stimmte die alten, nicht ganz so oft gesungenen Waidlerlieder mit ganzem Herzen an und begleitete sich dabei höchst mitreißend mit der Ziach.

 

Das Koller-Duo wechselte derweil zum Außenposten im Mühlendurchgang, der bisher fast ein Eigenleben geführt hatte und bei den in der Stube gesungenen Liedern quasi das Echo bildete, immer ein bis zwei Schläge hinter den anderen. Da kamen die Leute im Eingang gar nicht zum Singen vor lauter Kudern ob des Nachhalls aus dem Nebenraum. Doch nun hatten diese Sänger ja die Kollers in ihren Reihen und bildeten zwischenzeitlich eine eigene Gesangsgruppe.

So ging es beschwingt und mit großer Freude den ganzen Nachmittag hindurch.

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Fensterbach – Dürnsricht. (nid)

Das Marienlob des Oberpfälzer Volksliedkreises (OVK)  in Dürnsricht (wir berichteten) war in jeder Hinsicht ein großer Erfolg. Das war einmal der außerordentlich gute Besuch in der St- Albertus-Magnus-Kirche, wo einige sogar noch im Stehen das dort erstmalig stattgefundenen Mariensingen mit verfolgten.

Die Besucher erlebten von den mitwirkenden Gruppen ein marianisch geprägtes  volksmusikalisches Erlebnis, das sie in aufmerksames Staunen versetzte. Die gekonnt vorgetragenen Darbietungen des gut einstündigen Marienlobs waren  in ausgewogener Abwechslung und durch Vielseitigkeit geprägt (Frauen- Männer- und gemischter Gesang sowie instrumental mit Blasmusik und Stubenmusik) sowie passenden Gedanken zum Rosenkranzmonat Oktober.

 

Dementsprechend lang fiel auch der Applaus am Ende des Marienlobs aus, und nicht nur das. Die Besucher spendeten trotz Bitte des Pfarrers Michael Hoch um eine „kleine Spende“ für die alte Wehrkirche so reichlich, dass nach Abzug von geringen Auslagen ein Reinerlös von 1.000 Euro übrig blieb.

Zur großen Freude von Pfarrer Michael Hoch sowie Kirchenpfleger Günter Schießl überreichten der OVK-Vorsitzende Leonhard Bayerl und die Mitorganisatorin Helga Kasparides  am Portal der alten Wehrkirche den Spendenbetrag zur Renovierung beziehungsweise zum Erhalt der alten Wehrkirche. Die Kirchenvertreter brachten nochmals den Dank für die gelungene Veranstaltung zum Ausdruck.

 

Zum Bild:

Von links nach rechts:

Kirchenpfleger Günter Schießl, Mitorganisatorin Helga Kasparides, OVK-Vorsitzender Leonhard Bayerl, Dekan Michael Hoch.

 

 

 

 

FENSTERBACH-DÜRNSRICHT

Marienlob in Liedform

Fensterbach-Dürnsricht. (ral) Der Oberpfälzer Volksliederkreis Schwandorf veranstaltete in der Albertus-Magnus-Kirche in Dürnsricht ein Marienlob unter dem Thema "Rosenkranzkönigin". Zahlreiche Musiker aus dem Landkreis Schwandorf beteiligten sich an dem Mariengebet in Liedform.

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Zahlreiche Musiker aus dem Landkreis Schwandorf beteiligten sich am Mariengebet in Liedform. Bilder: ral (2)

Bis auf den letzten Platz füllte sich am Sonntagnachmittag die Albertus-Magnus-Kirche in Dürnsricht. Der Oberpfälzer Volksliederkreis Schwandorf hatte zum Marienlob eingeladen. Der Erlös war für die Sanierung der alten Wehrkirche St. Ulrich in Dürnsricht gedacht. Pfarrer Michael Hoch verwies auf die Bedeutung des Marienlobes. Es sei ein Gebet in musikalischer Form zu Maria, dadurch im Endeffekt zur Ehre Gottes. Musikalisch wurde das Marienlob durch die Oberpfälzer Bettelmusikanten eröffnet. Es beteiligten sich auch die Niedermuracher Sänger, die Wernberger Stubenmusi, die Geschwister Winterer und das Duo Niederalt. Die musikalischen Beiträge wurden durch Texte, vorgetragen von Ernestine Niederalt und Leonhard Bayerl, unterbrochen. In diesen Texten wurde die Bedeutung der Verehrung Mariens ganz deutlich. Ein besonderes Verhältnis zu Maria gibt es vor allem in Bayern. Sie ist die erklärte Schutzfrau Bayerns, äußeres Zeichen dafür ist die Mariensäule in München.

Besondere Monate der Marienverehrung sind Mai und Oktober. Stehen im Mai die Marienandachten im Mittelpunkt, ist es im Oktober der Rosenkranz, ein meditatives Gebet, das auch heute noch eine große Bedeutung hat. Dieses Gebet gibt es schon seit dem 12. Jahrhundert.

Die Veranstaltung wurde mit dem Schlusssegen durch Pfarrer Michael Hoch abgeschlossen. Ihm folgte das gemeinsam gesungene Lied "Rosenkranzkönigin". Alle Beteiligten am Marienlob erhielten langanhaltenden Beifall.

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Zu Ehren der Schutzpatronin

Marienverehrung in musikalischer Form: Oberpfälzer Volksliedkreis tritt auf

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Verschiedene Gruppen des Oberpfälzer Volksliederkreises Schwandorf haben in der Pfarrkirche St. Georg Schlicht zum Lobpreis Mariens gesungen und musiziert. Bild: hfz

Im Rosenkranzmonat Oktober haben sich zahlreiche Gläubige in der Pfarrkirche St. Georg in Schlicht zu einem Marienlob, das unter dem Leitwort Rosenkranzkönigin stand, getroffen. Veranstalter war der von Leonhard Bayerl geleitete Oberpfälzer Volksliedkreis Schwandorf. Für die Programmgestaltung zeichnete Ernestine Niederalt verantwortlich. Sie sang auch mit und trug besinnliche Texte zur Marienverehrung vor. Weiter wirkten die Neustädter Klarinettenmuse, der von Johann Markl begleitete Eisenbarth-Xang, die Vöichtacher Sängerinnen, begleitet von Eva und Johanna Borutta, die Instrumentalgruppe Allerhand-Saiten, der Josefshofer Hausgsang und das Duo Niederalt mit.

Ernestine Niederalt führte unter anderem aus, dass ja besonders in Bayern die Mutter Gottes als Schutzpatronin verehrt werde. Sie solle ihren Mantel schützend über ihre Kinder ausbreiten und sie vor Schaden bewahren. Insbesondere im Mai und im Rosenkranzmonat Oktober werde in der katholischen Kirche die Gottesmutter verehrt.

Spenden für Filialkirche


Die virtuosen Musikanten und Sänger brachten den Zuhörern mit ihren ruhigen Weisen die Marienverehrung näher. Stadtpfarrer Johannes Kiefmann bedankte sich bei den Gruppen und lud sie zu einer weiteren Veranstaltungen dieser Art ein. Abschließend erteilte er den Gläubigen seinen Segen. Mit dem gemeinsamen Lied "Rosenkranzkönigin" schloss der besinnliche Abend. Die Spenden, die die Besucher freiwillig gaben, werden für die Renovierung der Filialkirche St. Otto in Schmalnohe verwendet.

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Pfarrer singt vom "Wamperl"

Schwandorf. (kga) Der Heimatabend der Klardorfer SPD ist seit 25 Jahren ein Garant für echte Volksmusik. Diesmal mit Überraschungsgästen - aus dem Pfarrhaus.

Der Bayerische Heimatabend des Klardorfer SPD Ortsvereins, der heuer zum 25-Mal über die Bühne ging, zog zahlreiche Liebhaber der Volksmusik ins Turmrestaurant Obermeier. Georg Meier von den Klardorfer Sängern führte in gekonnter Manier durch das Programm. Die Sitzweil wurde von hervorragenden Musikanten gestaltet, dazu gab es Schmankerln wie Buttermilch, Erdäpfl, frische Bauernbutter und gewürztes Bauernbrot. Alles war im Eintrittspreis enthalten. Der Erlös der Veranstaltung kommt in diesem Jahr der Volkshochschule Schwandorf zu Gute, die damit weitere Sprachkurse für Flüchtlinge organisieren kann.

Stadtrat und Ortsvorsitzender Andreas Weinmann freute sich über die zahlreich erschienenen Gäste. Er dankte dem Team aus AWO, Falken und SPD für die erneute tatkräftige Unterstützung, sowie allen Sponsoren. Sein besonderer Gruß galt Altlandrat Hans Schuierer, dem Moderator des Abends Georg Meier und den mitwirkenden Gruppen. Für die Musik sorgten die Geschwister Winterer, "De 3 Anderen", das Duo Daniel Göhlich und Florian Meierhofer, sowie das "Pfarrhausduo". Die Musiker verzichteten auf eine Gage.

Mit zünftiger Musik läutete das Duo Daniel und Florian mit den Liedern "Auf der Streif" und "Dem Hehneraug" den Abend ein. Es folgten die Geschwister Winterer mit dem "Arberlied" und "Boarisch Bier". Danach spielten "De 3 Anderen" herzerfrischend auf und begeisterten die Besucher mit den bayerischen Stücken "Die grüne Zipfelhaum" und "Tausch ma's as". Das "Pfarrhausduo" mit Ruhestandspfarrer Richard Salzl und seiner Pfarrhausköchin sorgte mit den lustigen Liedern wie "Das Wamperl" für tolle Stimmung im Saal. In der Pause wurden die Schmankerln aufgetragen.

Anschließend ging das Programm mit bayerischen Stücken der Musikanten und lustigen Witzen und Geschichten weiter. Meier ließ keine Langweile aufkommen und die drei Stunden Programm waren wie im Flug vergangen.

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Der Neue Tag berichtete am Mittwoch 30. Sept. 2015:

Im bis zum letzten Platz besetzten Gastzimmer beim Bodensteiner ließ sich das Publikum zum „Selbersingen“ mitreißen und amüsierte sich in geselliger Runde. Mitsingen durchaus erwünscht Mit seinem „Offenen Singen“ im Gasthof Bodensteiner betrat der Oberpfälzer Volksliedkreis Schwandorf Neuland.

Stulln. (ohr) Das Gastzimmer war bis auf den letzten Platz voll besetzt und das Publikum ließ sich von der unterhaltsamen Stimmung in geselliger Runde mitreißen. Vorsitzender Leonhard Bayerl begrüßte die Teilnehmer, freute sich über den überraschend guten Besuch und führte durchs Programm. Exemplare der „Singmappe Oberpfälzer Volksliedkreis“ lagen auf den einzelnen Tischen ausreichend bereit und die überwiegend älteren Semester wählten bekannte Lieder aus und sangen – Siegfried Kraus begleitete auf dem Akkordeon – kräftig und beherzt mit. Unter anderem wünschten sich die Gäste: „Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt“, „Der Weltverdruss“ (Ich hab koan Vater mehr und koa Muater mehr, koa Schwester, Bruder und koan Freund)“, „Tief drin im Böhmerwald, da liegt mein Heimatland“ oder „Du, du liegst mir im Herzen“. Mit heiteren Geschichten erinnerte Mundarterzähler Anderl Ebnet aus Schwand an die Zeit des bäuerlichen Lebens mit Mägden und Knechten im vergangenen Jahrhundert. Seine Vortragsweise und die überraschenden Pointen begeisterten die Zuhö- rer. Auch originelle Witze und Erzählungen aus den Reihen der Besucher strapazierten die Lachmuskeln. Im Laufe des Abends wandte sich der Moderator an die eifrigen Sänger und versicherte: „Ihr werd’s immer besser.“ Das erste „Offene Singen“ des Oberpfälzer Volksliedkreises Schwandorf in Stulln war ein Volltreffer.

 

Die Mittelbayerische Zeitung berichtete am 19. August 2015:

 

VOLKSMUSIK

„Marienlob“ lockte zuviele Zuhörer an

Schon eine halbe Stunde vor Beginn des Konzertes in der Peter-und-Paul-Kirche Perschen waren die Steh- und Sitzplätze belegt.

  • Die Teilnehmer am Marienlob des Volksmusikkreises begeisterten die zahlreichen Zuhörer in der Kirche.
  • Der Eisenbarth-Xang brachte Marienlieder zu Gehör
  • Die Schönseer Sängerinnen waren mit von der Partie
 
 
 

NABBURG.Der Oberpfälzer Volksliedkreis (OVK) präsentierte mit seinen Gruppen zum Fest Mariä Himmelfahrt in der Kirche in Perschen ein Marienlob, das die Besucher begeisterte und tief beeindruckte. Das Programm interessierte sogar soviele Menschen aus nah und fern, dass gar nicht alle in der Kirche St. Peter und Paul Platz fanden. Schon eine halbe Stunde vor Beginn gingen bereits die Stehplätze an ihre Grenzen. „Habt ihr nicht für diesen 90-jährigen Mann wenigstens einen Platz?“, lautete eine Bitte an die Organisatoren. Einige, spontan aus dem naheliegenden Edelmannshof geholte Bänke wirkten wie ein „Tropfen auf den heißen Stein“.

Überwältigt von dem starken Interesse an der Veranstaltung zeigte sich der Vorsitzende Leonhard Bayerl. Er setzte das bevorstehende „Marienlob“ einem Freude bringenden großen Blumenstrauß gleich und sagte: „So wollen wir mit einem freudigen Herzen singen und musizieren zur Ehre unserer lieben Gottesmutter“.

Dies nahmen die Besucher an mit einer Aufmerksamkeit, die nicht zu überbieten ist. Die Mitwirkenden gaben mit professionellen Leistungen ausnahmslos Anlass dazu. Abwechslungsreich war sowohl die Programmfolge wie auch die gesanglichen und instrumentalen Darbietungen der beteiligten Gruppen und Personen.

Den gesanglichen Reigen begannen die Schönseer Sängerinnen mit „O Maria, wir dich grüßen“. Und als Stubenmusik mit Zither, Hackbrett und Gitarre erfreuten sie mit dem Leonhardimenuett. Darauf ließen die drei Männerstimmen des „Eisenbarth-Xang“ aus Oberviechtach mit ihrem Begleiter Hans Markl aufhorchen.

Sie bezogen später alle Besucher in den Antwortgesang der Grüssauer Marienrufe mit ein. Die Geschwister Winterer mit Robert Merkl zogen unter anderem mit den Liedern „Lobpreis sei dir o Maria“ wie auch mit „Nimm o Mutter aller Gnaden“ den Bann auf sich. „Fröhlich mit Ausdruck“ lautete eines der Instrumentalstücke, womit Magdalena Duschner aus Guteneck mit ihrer Harfe erfreute. Weitere gelungene Gesangsvarianten boten sich den Zuhörern durch das Duo Niederalt etwa mit dem Lied „Maria ging in‘ Garten“ sowie dem „Güldenen Rosenkranz“, den die Schönseeer Sängerinnen und der „Eisenbarth-Xang“ gemeinsam sangen.

Vor dem Abschlusslied erinnerte Kirchenpfleger Hans Pamler an die Anfänge des Mariensingens durch den damaligen Vorsitzenden Otto Peisl.Er dankte den Mitwirkenden und Organisatioren, dass sie die Tradition der Pflege des geistlichen Liedgutes in Perschen fortsetzen. Lang anhaltender Applaus war ein Lohn für ihre überzeugenden Leistungen. Pamler dankte auch dafür, dass der OVK den Reinerlös für die Kirche in Perschen spendet.

Oberpfälzer Volksliedkreis

  • Gründung:

    1955 gründete Otto Peisl in Fronberg bei Schwandorf den „Oberpfälzer Volkssängerkreis“ (OVK) und wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. 1957 nannte sich der Verband in seinen heutigen Namen „Oberpfälzer Volksliedkreis“ um.

  • Aufgabe:

    Die Schwerpunkte in der Heimat- und Volksmusikpflege des OVK’s waren und sind bis heute die Bewahrung des Volksliedes und des traditionellen Musizierens, die Förderung der geistlichen Volksmusik, die Pflege der Tracht und des regionalen Volkstanzes.

OVK-Gruppen beim OTV-Volksmusikstammtisch

 

Auf Einladung des OTV waren mehrere Mitglieder beim OTV-Volksmusikstammtisch in Luckahammer bei Oberviechtach vertreten. Dies waren:
 

Die Vöichtacher Boum
Die Vöichtacher Sängerinnen

Das Duo Niederalt

Die Familie Lößl als "Die Goldbachler"

Leonhard und Sepp als "Eisenbarth-Xang"

Martin Ebenhöch als Begleiter der 4 letztgenannten Gruppen

 

Die Sendung im OTV-Fernsehen wird am Sonntag, 28. Juni, 19. Juli und 9. August mit Wiederholungen zu verschiedenen Uhrzeiten ausgestrahlt. 

 

 

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Maiandacht an der Volksmusikantengedenkstätte in Stamsried am 31. Mai 2015

Bayerwald Echo  2. Juni 2015

 

OVK-Gedenken wird weiter gepflegt

OVK-MAIANDACHT NeueTotenbretter für Vater der Geschwister Winterer und Altenthanner Sängerinnen durch Pfarrer Willibald Spießl gesegnet

Von Peter Nicklas

Stamsried: Ihr Wirken, ihr Beitrag zum Erhalt heimatlichen Lied- und Musikguts ist unvergessen. An der OVK-Gedenkstätte in Stamsried erinnern kunstvoll bemalte und beschriftete Totenbretter an Männer und Frauen, die sich um den Oberpfälzer Volksliedkreis, aber auch und vor allem um den Erhalt unserer Kultur verdient gemacht haben. Bei der Volksmusikanten-Maiandacht am Sonntag wurden zwei neue Totenbretter durch Pfarrer i. R. Willibald Spießl gesegnet. Sie erinnern an die Geschwister Winterer und an die Altenthanner Sängerinnen. Gemeinsam wurde gesungen Gruppen aus dem Bereich Schwandorf gestalteten die Andacht mit ihren Beiträgen,auch gemeinsam wurde gesungen und Pfarrer i.R. Spießl sprach die Gebete zu Ehren der Gottesmutter Maria. Eröffnet wurde der Nachmittag, bei dem auch das Wetter passte, mit einem Stück der Neustädte rKlarinettenmusi. Der erste Vorsitzende Leonhard Bayerl eröffnete die Andacht und zeigte sich überwältigt vom zahlreichen Besuch vieler Freunde des OVK aus der südlichen Oberpfalz und ihrer Umgebung an dieser Gedenkstätte. Der Dank des Sprechers galt der Familie Eberl, die die Bänke zur Verfügung gestellt hatte,und derGemeinde Stamsried, deren Bauhof die Gedenkstätte das ganze Jahr über pflegt. Abschließend lud Leonhard Bayerl die Anwesenden noch ein, nach der Maiandacht zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen in den Landgasthof Pusl zu kommen, dem wurde gerne nachgekommen.

Neustädter Klarinettenmusi dabei Die „Vöichtacher Sängerinnen“ leiteten auf das weitere Programm über mit dem Lied „Maria Himmelskönigin“.Sie sangen außerdem das Marienlob „Du Mutter aller Christenheit“ sowie „Maria, Jungfrau voll Ehr“ und „Lobpreis sei dir, o Maria“. Zwischendurch bot die Neustädter Klarinettenmusi weitereMusikstücke. BGR Willibald Spießl segnete die neu hinzugekommenen Totenbretter und sprach Gebete zu Ehren der Gottesmutter. Gemeinsam gesungen wurden das Lied „Meerstern ich dich grüße“ und am Ende die Bayernhymne, nachdem der Geistliche den Segen auf alle herabgerufen hatte.

Der Neue Tag - Grenzwarte

Stamsried/Oberviechtach. (nid) Es ist nun seit 1981 eine gute Tradition, dass der Oberpfälzer Volksliedkreis (OVK)  zum Gedenken an seine Verstorbenen an der Volksmusikanten-Gedenkstätte bei Stamsried eine Maiandacht hält. Vorsitzender Leonhard Bayerl zeigte sich bei der Begrüßung überwältigt von dem sehr guten Besuch. Für die musikalische Gestaltung war dieses Jahr der OVK Schwandorf zuständig. Dies waren die Vöichtacher Sängerinnen und die Neustädter Klarinettenmuse.

 

Ruhestandspfarrer BGR Willibald Spießl verband mit Gebeten und Betrachtungen eindrucksvoll die vorgetragenen Instrumentalstücke und Lieder. Spießl freute es sehr, die Verehrung der Gottesmutter in seiner Heimat begleiten zu dürfen. Er verwies eingangs auf seine lange Zugehörigkeit zum OVK und sagte: „Mich verbindet mit diesem Platz hier viel“ und zeigte auf das nur wenige Schritte daneben stehende Elternhaus. Von den vielen an der Gedenkstätte aufgestellten kunstvoll bemalenen Totenbrettern erhielten die von Franz Winterer und der Altenthanner Sängerinnen neu den Segen durch den Geistlichen. 

 

Mit den Instrumentalstücken der Neustädter Klarinettenmuse sowie den Liedern der Vöichtacher Sängerinnen wie etwa „Du Mutter aller Christenheit“ oder „Maria Jungfrau voller Ehr“ beeindruckten die beiden volksmusikalischen Gruppen mit ihren stimmungsvollen Darbietungen. Sie trafen den richtigen Ton für diese Feierstunde vor der herrlichen Kulisse am Waldrand zu Füßen der Kürnburg. 

 

Voll dabei waren auch die Besucher bei Gebet und Gesang. Erstmals bildete die Bayernhymne den krönenden Abschluss dieser geistlich-musikalischen gelungenen Veranstaltung. 

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KIRCHE

Oberpfälzer Mariensingen am Heilbrünnl

Die Empore war voll belegt, Marienverehrer standen vor der Kirche und saßen nahe am Altarraum der Wallfahrtskirche.

  • Die Heilbrünnl-Kirche war proppenvoll.
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  • Stadtpfarrer Kruschina mit dem neuen Pfarrpraktikanten Florian Weindler
  •  
  • Das Koller-Duo und mit Hans Wildfeuer organisierten Mariensingen.
 
 
 

RODING.Was wird sich wohl das Rotschwänzchen-Paar, das derzeit im Heilbrünnl „wohnt“ und dort ihre Jungen aufzieht gedacht haben, als frohe Klänge, besinnliche Lieder die vielen Marienverehrer des 10. Oberpfälzer Mariensingen zu einer besonderen Andacht „Mariens“ einluden.

Die Empore war voll belegt, Marienverehrer standen reihenweise vor der Kirche und saßen nahe am Altarraum, als das Blechbläser-Quartett aus Döfering mit Rudi Zwicknagel, Blasius Körner, Martin Blüml und Johannes Schneider mit einem „Festlichen Aufzug“ das Mariensingen eröffnete und Stadtpfarrer Holger Kruschina die zahlreichen Besucher willkommen hieß.

Der Stadtpfarrer sagte unter anderem: „Ein herzliches Grüß Gott den Musikanten, den Sängern und den Mitbetern. Das Hören der Marienlieder soll uns zur Andacht bringen. Im Jahre 2018 besteht das Heilbrünnl 350 Jahre. Es wurde in die Natur gebaut. Seitdem gehen Menschen hierher, um der Gottesmutter ihre Sorgen anzuvertrauen und den dreifaltigen Gott die Ehre zu erweisen.“

Afrikanische Schwester mit dabei

Stadtpfarrer Kruschina freute sich über die gute Auswahl der teilnehmenden Gruppen: „Das Blechgläser-Quartett Döfering, der Schönseer Stub’n Mui, den Schönseer Moila und den Schwestern aus Afrika, Schwester Jacintha aus Sambia, Schwester Tabitha aus Kenia und Schwester Nobuhle aus Simbabwe und das Koller-Duo mit Hans Wildfeuer.

Mit dem Heilbrünnl-Lied „Kennst Du das Bild, das Gnadenbild, dass Maria hoch verehrt“ begrüßte das Gesangsduo Koller die vielen Besucher. Mit musikalischen Weisen, der „Wassermusik-Ouvertüre“, „Lascia ch`ìo pianga“, „Drama per musika“ und am Ende des Mariensingens „Prince of Denmarks March“ stimmten die Blechbläser aus Dörfering die Gesangsabschnitte an.

Die Lieder des Gesangsduos Koller: „Lourdes Litanei“, „Das alte Heilbrünnl-Lied“, und „Lobpreis sei dir o Maria“ und zum Abschluss das schon zur Tradition gehörende Lied „Beim schön Heilbrünnl“. Die Lieder der Schönseeer Stubm Musi/Schönseer Moila: „Leonhardimenuett“, „Oh Maria wir dich grüßen“, „Marienmenuett“, „Es glänzt kein Licht“, „Gegrüßt seist du Maria“, „Dankgebet“ und zur „Schwarzen Madonna“.

Einen Kontrast setzten die „Dominikanerinnen aus Afrika“, die derzeit im Kloster Strahlfeld Dienst tun. Mit ihrem Rhythmus zu Trommeln und Rasseln und dem an- und abschwellenden Gesang in ihrer Heimatsprache bewegten sie die Zuhörer mit der fröhlichen afrikanischen Art der Anbetung der Gottesmutter. Die Marienverehrung in Afrika ist sehr stark.

Viel Applaus für die Interpreten

Der Stadtpfarrer erteilte den Abschlusssegen und dankte den Ehepaar Erich und Marianne Koller für die Organisation des Mariensingens. Mit dem Heilbrünnl-Lied verabschiedete sich das Gesangsduo Koller mit Hans Wildfeuer und die anderen Gesangsgruppen sowie Stadtpfarrer Holger Kruschina von den vielen Besuchern mit viel Applaus für alle Interpreten des Nachmittags.

Der Eintritt war frei. Marianne Koller versäumte es nicht, auf die Notwendigkeit der Renovierung des Heilbrünnl hinzuweisen, bevor die Sammler an den Ausgängen standen und um eine Gabe fürs Heilbrünnl baten.

Marianne Koller bastelte wieder wie so oft kleine Glückssteinchen und bat um eine kleine Spende für die Barfußkinder in Afrika.

Nach und vor des Mariensingens kamen viele Marienverehrer zum Brunnen in der Mitte der Kirche, wuschen sich die Augen mit dem Heilbrünnl-Wasser, zündeten zur Ehre Mariens Kerzen im Altarraum an. Sie beteten zu Maria, bevor sie glücklich den Heimweg antraten. (rjm)

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WINKLARN/HAAG

"Wenn ich ein Glöcklein wär"

Musikalische Andacht zum Patrozinium

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Die "Vöichtacher Sängerinnen" mit Erna Niederalt (links) erfreuten in der Expositurkirche Haag mit Marienliedern. Bild: sav

Zum Kirchenpatrozinium wurde in der Expositurkirche in Haag auf Initiative von Margareta Kramer eine musikalische Maiandacht gefeiert. Die Kirche ist dem heiligen Matthäus geweiht. 

Die Umrahmung der Feier übernahmen die "Vöichtacher Sängerinnen". Erna Niederalt empfing die Teilnehmer an der Maiandacht und wünschte allen eine besinnliche Stunde. 

"Wenn ich ein Glöcklein wär, schön wollt ich klingen, bis in den Himmel rein sollt es erklingen", hallte es durch das schmucke Kirchlein. Die Sängerinnen brachten mit Zitherbegleitung herrliche Marienlieder zu Gehör, darunter auch "Maria grüß uns den Himmel". 

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BERVIECHTACH

Herz als Symbol für Solidarität

Duo Koller bereichert Familienfeier der Arbeiterwohlfahrt mit Volksmusik

 
 

"Gott hat viele Namen, einer davon ist sicher Mutter". Mit diesen Worten eines österreichischen Theologen empfing der Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt, Wilfried Neuber, die Gäste zur 38. Familienfeier im Pfarrheim. 

Auch ein arabisches Sprichwort hatte Neuber auf Lager: "Weil Gott nicht überall sein kann, schuf er die Mutter." Das AWO-Symbol in Herzform stehe besonders auch für Solidarität und Freundschaft, merkte der Vorsitzende an und gab bekannt, dass das Bildungs- und Mehrgenerationenhaus auf einem guten Weg ist. Sein besonderer Dank galt hier Marion Dietz und Michael Welnhofer. Für den Sommer lud er zu einem Senioren-Café ins Heim ein. 

Überrascht, aber auch erfreut zeigte sich Udo Weiß, als ihm Wilfried Neuber die Ehrenmitgliedschaft antrug und ihm die Urkunde und ein Präsent überreichte. Während die Gäste an der Tafel, die wieder von Marion Dietz frühlingshaft dekoriert worden war, Kaffee und eine große Auswahl leckerer selbst gebackener Torten und Kuchen genossen, unterhielt das Koller-Duo aus Roding mit zünftig bayerischer Volksmusik. Marianne und Erich Koller schenkten den Gästen zwei wunderschöne Stunden. Alte Volkslieder, Heimatgesänge, besinnliche, aber auch lustige Weisen sowie bekannte Lieder zum Mitsingen hatte das Duo ebenso in seinem unerschöpflichen Repertoire wie lustige Gedichte, Geschichten und Anekdoten. 

Marianne Koller führte charmant durch das Programm, Erich Koller begleitete ihren Gesang auf der Gitarre. Abschließend dankte Neuber der stellvertretenden Vorsitzenden Marion Dietz mit ihrem Vorstandsteam für die gelungene Vorbereitung und Ausführung des Familienfestes. "Wir haben uns nicht das letzte Mal in Oberviechtach gesehen", betonte Neuber, als er dem Koller-Duo seinen Dank für den stimmungsvollen Nachmittag aussprach. 

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Offenes Singen am Sonntag 19. April in Neunburg im Gasthaus "Zur goldenen Gans"

 

Neunburg v.W. Dass sich „Offene Singen“ großer Beliebtheit erfreuen, das zeigte sich am Sonntag in der Gaststätte „Zur goldenen Gans“. Der Oberpfälzer Volksliedkreis Schwandorf (OVK) hatte das Treffen organisiert. Auch örtliche Interpreten schalteten sich ein.

 

Schon eine Viertelstunde vor Beginn hatte sich der Gastraum mit Interessenten aus Neunburg v. W. und der weiteren Umgebung gefüllt. Der sonnige Frühlingsnachmittag spielte dabei offensichtlich keine Rolle. Darüber freute sich der Vorsitzende Leonhard Bayerl. Den musikalischen Part übergab er sogleich an Siegfried Kraus, der mit seinem Akkordeon bereits in Stellung war. Er begann den Liederreigen mit einem Frühlingslied. Und die darauf schon wartenden Anwesenden stimmten sogleich, mit Hilfe der verteilten Liedermappen in den Gesang ein. Auch die Anwesenden durften sich an der Liedauswahl beteiligen. So entstand ein abwechslungsreicher Liedermix aus den vielfältigen musikalischen Richtungen. Kaum, dass ein oder zwei Lieder gesungen waren, heiterten Witze oder lustige Einlagen den Ablauf auf. Zu den Akteuren des OVK zählten dabei Leonhard Bayerl, der Mundartdichter Andreas Ebnet, Siegfried Kraus sowie das Duo Niederalt. Aber auch aus den Anwesenden gab es mehrere spontane Beiträge. Leonhard Schmid gab das Lied vom Huaba-Vata zum Besten.

Im Nu waren über zwei Stunden vergangen und der Wunsch auf Wiederholung laut geworden. Das nächste Offene Singen wird der OVK am Sonntag 6. September um 14.00 Uhr im Gasthaus Bodensteiner in Stulln abhalten.

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Balsam mit Tanz und Tracht

Schönsee. (gl) Sie kennen sich aus mit dem "Einhänger", dem "Großen Atlantik" und der "Rose aus Böhmen". Doch auch die Gäste der Volksmusikanten und -tanzgruppen wissen seit der Ostersitzweil, was damit gemeint ist.

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Die Waidhauser Stubenmusik mit ihren Sängern (im Hintergrund) hatte zünftiges Liedgut anzubieten. Bilder: gl (3)
Die Ostersitzweil der Schönseer Volkstanzgruppe bestätigt, dass bodenständige Musik, verbunden mit Liedern, Tanz, Mundart und Brauchtum, hochaktuell ist. Sie verbindet Regionen über Landkreisgrenzen hinweg - und im Fall der Schönseer Volkstanzgruppe tut sie das seit fast 60 Jahren: 2016 ist Jubiläum. 

Vorsitzende Monika Bayer gab das Motto vor. "Musik ist Balsam für die Seele", lautete der Tenor für Mitwirkende und Zuhörer im Saal des Hotels "Hubertus". Die Interpreten kamen aus Eslarn, Waidhaus, Moosbach und Schwarzenfeld. Die Veranstalter steuerten eine Tanzgruppe, Sängerinnen und einen Mundartdichter bei. 

"Mehr als Worte"



Zum Auftakt spielten die Werkstattmusikanten aus Eslarn (mit Leiter Marco Brocher), deren Name auf den Probenraum, eine ehemalige Fassmacherei, zurückzuführen ist. Der Slogan der Ansagerin "Ob piano oder forte, Töne sagen mehr als Worte" wurde auch hier bestätigt. Schnell hatte sich die 1983 gegründete Waidhauser Stubenmusik unter Bernhard Kreuzer vor der seit 1990 existierenden Gesangsgruppe postiert. 

Maria Zitzmann, Sonja Kick, Regina Messer und Kerstin Wilka-Dierl waren dabei, ebenso Hans Mäckl, Bernhard Kreuzer, Ernst Meindl, Josef Dierl, Alfred Kirzinger und Ludwig Greß. Zusammen mit weiteren Sängern und Instrumentalisten beschworen beschworen sie die "Die Rose aus Böhmen". 

Zum ersten Mal bei der Sitzweil dabei war die vor drei Jahren gegründete "Mühlschleifmuse" aus Moosbach. Sie hat ihren Namen von einer Mühle, der "Mühlschleif" abgleitet. Franz Sturm spielt in dieser Formation das Tenorhorn, Michael Beugler das Akkordeon und Berthold Hierold die Bassgeige. Dr. Harald Piehler ergänzt die Gruppe. 

Andreas Ebnet, Mundartdichter aus Schwand bei Schönsee, teilte mit den Zuhörern seine Erinnerungen an das "Häuserl am Waldrand" und den "Kramerladen". Dann waren die Tanzpaare der seit 65 Jahren existierenden "Miesbergler" aus Schwarzenfeld an der Reihe. Unter Leitung von Lisa Wilhelm zeigten sie ihr Können und führten ihre Tracht vor. 

Zwischendurch spielten wieder die Werkstattmusikanten auf, dann ließen sich die Tanzpaare der Volkstanzgruppe auf die Tanzfläche locken, um den "Einhänger" und den "Großen Atlantik" darzubieten. 

Schließlich waren es die "Schönseer Moila" mit der Vorsitzenden Monika Bayer, begleitet von ihren Schwägerinnen Maria und Margret, die diesmal nicht als Stubenmusik, sondern als Gesangstrio auftraten. Nicht fehlen durfte die Klöppelspitzenkunst: Therese Bayer hatte ihren Klöppelsack dabei und ließ sich beim Klöppeln eines Ostereies über die Schulter blicken. Vor der Pause waren dann alle Anwesenden als Sänger beim Lied vom "Kleinen Floh" gefordert. 

Vom Strohwitwer



Anschließend absolvierte jede Formation nochmals einen Auftritt. Zwischendrin gab es einen Sketch mit dem Titel "Der Strohwitwer", gekonnt vorgeführt von Maria Hammerer und Ludwig Zwick. Das gemeinsam gesungene Volkslied "Wahre Freundschaft" war schließlich der offizielle Abschluss des Programms. Doch die Werkstattmusikanten fügten noch etliche Zugaben an. Das wussten einige Besucher für ein Tänzchen zu nutzen. 
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Nabburg-Neusath. (ihl) Das Freilandmuseum Neusath-Perschen, das heute, 14. März, wieder öffnet legt den Schwerpunkt heuer auf alte Handwerkstechniken. Dieses Thema aufgreifend sangen die Geschwister Winterer mit Robert Merkl zur Saisoneröffnung im Ausstellungsgebäude am Donnerstagabend auch von Scherenschleifern und Besenbindern - zwischen Holzskulpturen, Teelichthaltern aus Holzabfällen und modernen Hockern. Die Ausstellung "Möbel, Räume und Objekte" der bezirkseigenen Fachakademie für Raum- und Objektdesign in Cham eröffnet gleichzeitig mit der Saison den Reigen der Handwerkskunst. 

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Sportlerehrung in Weiden

 

 

Die Neustädter Klarinettenmuse (Leiter Karl Wildenauer, rechts) mit dem Olympiasieger Eric Frenzel.

 

Passionssingen mit Leidensgeschichte in heimischer Mundart 
am Sonntag, 8. März, 14 Uhr in Tiefenbach

Bayerische Passion beeindruckt Zuhörer

Ernestine Niederalt las in Tiefenbach die Leidensgeschichte Jesu in Mundart, und die Musiker untermalten sie mit viel Gefühl.

Mit einem Musikstück eröffnete das Klarinettentrio Kistler/Altmann das Passionssingen in der Pfarrkirche St. Vitus.

Mit einem Musikstück eröffnete das Klarinettentrio Kistler/Altmann das Passionssingen in der Pfarrkirche St. Vitus.

TIEFENBACH „Auf einmal is es ganz finster g’worn, a Sturm geht übers Land, im Tempel reißt der Vorhang entzwei. Um die neunte Stund hat alles a End“: Muchsmäuschen still ist es, als Ernestine Niederalt Worte aus der Leidensgeschichte spricht.

Zu einer Atempause in der vorösterlichen Zeit hatte der Oberpfälzer Volksliedkreis Schwandorf die Zuhörer auf den Leidensweg Christi in die Pfarrkirche St. Vitus nach Tiefenbach eingeladen. Das Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus in heimischer Mundart und Verform trug Ernestine Niederalt vor, die passenden Lieder zur Passion sangen die Niedermuracher Sänger und die Geschwister Steindl.

Umkehren zum Kreuz

„Die Lieder, die Musik und die Worte zum Leiden Christi sollen unser Herz berühren, damit wir umkehren zum Kreuz und durch dieses unser Heil und somit Frieden finden“, so der Vorsitzende des Oberpfälzer Volksliedkreises, Leonhard Bayerl.

Mit einem Musikstück eröffnete das Klarinettentrio Kistler/Altmann das Passionssingen. Besinnliche Stimmung herrschte in der Pfarrkirche, als die Geschwister Steindl (Maria Schneider und Ernestine Niederalt) und die Niedermuracher Sänger das Karwochenlied sangen. Begleitet wurden die Sänger von Reinhard Lößl.

Zwischen den Liedern und Instrumentalstücken las Ernestine Niederalt aus der Leidensgeschichte in Mundart und Versform von den Ereignissen beim Abendmahl, der Nachtwache am Ölberg und dem Verrat durch Judas. Gefühlvoll und getragen interpretierten die Sänger und Instrumentalisten Lieder wie „Maria wollte gehen“, „Wo ist Jesus, mein Verlangen“, „Für mich nahmst du das Kreuz auf dich“ oder „Schönster Jesu meine Augen“.

Die Leidensgeschichte in Mundart ermöglichte den Kirchenbesuchern ein ganz neues Erleben des Geschehens. Zum Schluss sang man gemeinsam das Lied „O Haupt voll Blut und Wunden“. Nach einer guten Stunde der gesungenen und gesprochenen Leidensgeschichte bedankte sich das Publikum mit minutenlangem Applaus für die eindrucksvollen Darbietungen der Interessen.

Christi Leiden auf ganz neue Weise

Auch Pfarrer Albert Hölzl bedankte sich für die Stunde der Besinnung und meinte: „Für diese Stimmung und das, was Sie uns in dieser Stunde geschenkt haben, sagen wir Ihnen ein herzliches Vergel’s Gott. Bei der Passion in Mundart und Versform höre und erlebe man das Leiden und Sterben Jesu Christi auf neue Weise. Am Kirchenportal hatten die Besucher die Möglichkeit, sich mit einer freiwilligen Spende für die besinnliche Stunde erkenntlich zu zeigen. Der Erlös aus dem Passionssingen wird für das Haus des Kindes St. Josef in Tiefenbach verwendet. (wbf)

Jahresversammlung in Schwarzenfeld am 1. März 2015 im Jugendheim

Freude an Auftritten

Großes Pensum für den Oberpfälzer Volksliedkreis

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Nach den Regularien war Singen - im Bild die Geschwister Winterer - angesagt. Bild: nid

Schwarzenfeld. (nid) Ein enormes Pensum hat der Oberpfälzer Volksliedkreis (OVK) gemeistert: 276 eigene Veranstaltungen oder Auftritte bei Festivitäten wurden absolviert. Vorsitzender Leonhard Bayerl freute sich bei der Jahreshauptversammlung im Schwarzenfelder Jugendheim über den guten Besuch der Sänger, Musikanten und Tanzleute. Der Vorsitzende erwähnte in seinem Tätigkeitsbericht mehrere Geburtstagsgratulationen sowie 276 eigene Veranstaltungen oder Mitwirkungen der verschiedenen Gruppen im vergangenen Jahr. Gerade das geistliche Volkslied nahm mit 53 Gottesdienstgestaltungen oder kirchlichen Terminen, 56 Maiandachten, Marien- oder Passionssingen sowie 54 Einsätzen im Advent beziehungsweise in der Weihnachtszeit einen hohen Stellenwert ein. 

Auch die Versammlung bot zwischendurch Musik und Heiter-Besinnliches. So durch die Geschwister Winterer mit den Liedern vom "Oberpfälzer Erdäpflland"; Andreas Ebnet gab in seinem selbst gestrickten Gedicht Einblick, "Wöis auf'n Doaf zougöit" und Josef Sterr erheiterte mit dem "On-line-Beichten". Alle Anwesenden stimmten ein in das Lied "Fein sein, beinander bleib'n". Hierbei kamen erstmals die neuen Liedermappen mit 55 Liedern zum Einsatz, die künftig bei "Offenen Singen" Verwendung finden. "Die Vorstandschaft hat sehr sparsam gewirtschaftet", versicherte Kassier Hubert Teplitzky. Er wird seine Tätigkeit mit der nächsten Hauptversammlung beenden. Vorsitzender Leonhard Bayerl erwähnte, dass derzeit schon 20 Veranstaltungstermine für dieses Jahr geplant sind und verwies auf die vereinseigene Homepage. 

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